God save the queen! Der Portobello Road Gin

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Brexit my Ass – Welcome Dude!

Machen wir uns nix vor, auch die Royals trinken gern mal einen exquisiten Gin, und ganz bestimmt am allerliebsten den „Portobello Road“… Seinen Namen verdankt dieser vorzügliche Tropfen der berühmt-berüchtigten Portobello Star Bar, die überhalb seiner Geburtsstätte, dem „Ginstitute“ liegt.

Das „Ginstitute“ wurde 2011 gegründet, und ist das zweit kleinste Museum in London. Hier können am Bauche von „Copernicus the Second“ – einer 30 L kleinen Destillationsblase – Ginfreunde aus aller Welt zusammenkommen, um den Portobello Road Gin zu genießen. Gleichzeitig darf man hinter die Kulissen schauen, und herausfinden, wie diese edle Spirituose hergestellt wird.

Als Basis dient guter englischer Weizen, der die neun Botanicals wunderbar einbettet. Hier finden sich nebst Koriandersamen, Süßholz und Engelwurz zudem Wacholderbeere und Schwertlilie aus der Toskana, spanische Zitrone, Bitterorange aus Haiti oder Marokko, Muskatnuss aus Indonesien und Zimt aus Südost-Asien. Der Portobello Road Gin ist also ganz im Sinne seiner Heimatstadt London ein schöner Cosmopolit und sucht weltweit nach den besten Zutaten, um diesen Gin zu etwas Besonderem zu machen.

Und damit nicht genug: Man machte sich zudem noch auf die Suche nach dem besten Destiller Londons, nachdem der gute Copernicus the Second leider nicht mehr bauchig genug war, um die Ginmassen zu bewältigen. In Mr. Charles Maxwell fand sich ein wahrer Profi, ein Distiller in neunter Generation und der Chef der „The Thames Distillery“.

So wundert es nicht, dass der Portobello Road Gin 2014 die Goldmedaille der San Francisco Spirit Awards abgeräumt hat, und unter Kennern als “Aussagekräftiger Premiumgin” betitelt wird. Im Detail: „Manchmal elegant und blumig, manchmal eine fruchtige Explosion mitbringend, manchmal pikant, verführt der Portobello Road No. 171 London Dry Gin Nase und Gaumen und klingt lange nach. Seine Würze ist ein wenig eindringlicher als bei einem konventionellen London Dry Gin, doch auf eine warme statt auf eine scharfe Art.“ Na denn Cheers!